Coffee Maker – neues Gadget

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Der Osterhase ist auch beim Kaffeeschnüffler vorbeigehoppelt und hat ein nettes “Ei” dagelassen.

Im Ei war dann tatsächlich ein neues Spielzeug für den Kaffee-Freak – und zwar ein Coffee Maker.

Auch unter den Namen “Royal Coffee Maker” oder “Belgian Coffee Maker” bekannt.

Zur Funktionsweise habe ich ein kleines Video gedreht:

Vakuum Coffee Maker – Perculator from Kaffeeschnueffler on Vimeo.

Leider war der Mahlgrad ein bisschen zu grob, daher das Getränk auch ein bisschen dünn.

Aber fürs erste Mal ganz ordentlich.

Bei dem Coffee Maker hat man die Möglichkeit, entweder das Kaffeepulver feiner zu mahlen, um in der kurzen Kontakzeit von Wasser und Kaffee einen größtmöglichen Anteil an Stoffen zu lösen.

Oder man kann den Kaffee, der sich im Ausschankbehälter befindet, erneut erhitzen und mit dem Kaffeemehl vermischen lassen – die altbewährte Perkulator-Methode. Dies führt aber unumgänglich zum zusätzlichen Lösen von weiteren Bitterstoffen, die das Getränk auf Dauer schwer genießbar machen kann.

Zudem hat diese Coffee Maker Methode einen weiteren Pferdefuß. Denn beim Durchmischen von Wasser und Kaffee hat das Wasser eine ungefähre Temeperatur von 100°C, da es ja als Wasserdampf in das mit Kaffeemehl gefüllte Gefäß strömt. Die Idealtemperatur beim Kaffeeaufbrühen liegt allerdings bei ca. 90-95°C.

Nichtsdestotrotz muss ich gestehen, dass ganze Prozedere hat was, fördert die Geflogenheiten einer Kaffeezeremonie und produziert am Ende doch einen trinkbaren Kaffee.

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Koffein oder Kalorien – wer gewinnt?

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Eine sehr schöne Illustration zeigt den Kalorien- und Koffeinwert* von verschiedenen Lebensmitteln.

Koffein und Kalorien

Koffein und Kalorien

Man kann eindeutig sehen, dass Kaffee zu den kalorienarmen Genussmitteln gehört, solange man ihn ohne großen Schnick-Schnack wie z.B. Sahne zu sich nimmt.

Und für alle Stammstischgespräche immer wieder gut zu wissen:

Ein Espresso hat in der Tat weniger Koffein als eine Tasse Filterkaffee.

Das liegt an der Länge der Extraktionszeit des jeweiligen Getränks. Bei Espresso ist diese viel kürzer. Es werden daher weniger Stoffe aus dem Kaffeepulver – also auch Koffein – gelöst und daher ist der Wert geringer.

Wer sich allerdings einen Mocha Frappucino inklusive Sahnehaube bei den einschlägigen Kaffeehausketten gönnt, der nimmt das Äquivalent der Kalorien eines Bic Macs zu sich. Ab und an zu sündigen, kann ja nicht schaden.

* Quelle: David McCandless, informationsisbeautiful.net // Jez Burrows
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Kaffee Siphon selber bauen

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Beim makezine.com findet man eine ganz interessante Appartur zum Kaffee kochen.

Vakuum Kaffeebereiter

Diese Apparatur basiert auf der Vakuum-Methode. Hier fließt nicht das erhitzte Wasser von oben durch den mit Kaffeepulver gefüllten Filter, wie bei einer Filterkaffeemaschine, sondern das Wasser zieht entgegen der Schwerkraft nach oben.

(1) Erhitztes Wasser wird also nach oben in den Kolben gezogen, in dem sich das Kaffeepulver befindet.

(2) Anschließend durchmischt sich das Pulver mit dem Wasser.

(3) Stellt man die Wärmequelle ab entsteht im unteren Kolben ein Vakuum, welches das Gemisch nach unten zieht und den fertigen Kaffee produziert.

Dies ermöglicht eine gute Durchmischung von Kaffeepulver und Wasser, was einen runden und geschmacklich vollmundigen Kaffee entstehen lässt.

Und der Show-Effekt ist ja auch nicht von der Hand zu weisen.

In Deutschland ist der Bodum Santos bzw. Pebo Kaffeebereiter die bekannteste Maschine, die diese Methode nutzt.

Ein PDF als Bastel-Anleitung gibt es auch.

Und wer sich nicht die Arbeit machen will die ganzen Kleinteile zusammenzukaufen, kann das komplette Paket bei Avogrados für 195$ bestellen.

Hier die Funktionsweise auch in einem Video erläutert:

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