Kaffeeschnüffler in der Schweiz

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CREMA Magazin - Schweizer Ausgabe

… nee, nicht ganz. Aber immerhin zu lesen.

In der aktuellen Ausgabe des schweizerischen CREMA Magazins ist ein Artikel über meine Reise nach Äthiopien zu finden.

Ich habe dort die Erlebnisse meines Aufenthaltes in Addis Abeba und dem anschließenden Cupping Caravan festgehalten.

Dieser Artikel wird auch in der deutschen Ausgabe im September erscheinen. Also können sich auch die hiesigen Leser auf den Artikel freuen.

Aufgrund des Artikels konnte ich damals, direkt nach der Rückkehr aus Äthiopien, leider auch nicht allzuviel über die Reise preisgeben.

Sobald der Artikel auch in Deutschland veröffentlich ist, kann man entweder den Originaltext genießen oder meine leicht geänderte Variante hier im Blog lesen.

Man darf also weiter gespannt bleiben – außer die Kaffeefans in der Schweiz natürlich :-)

Äthiopien Reisebericht

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Interview mit Mike Philipps

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Einen sehr interessantes Interview mit dem frisch gekürten Barista Weltmeister Mike Philipp konnte ich im Netz auftun.

Im Folgenden ein bewegendes Zitat, welches die Zunft der Kaffee-Kocher sehr gut reflektiert und aufzeigt an welchem Punkt der Genusskultur wir uns bewegen. Geschmack ist individueller Natur, deshalb sollte man niemandem vorschreiben, ob man seinen Kaffee mit Milch und/oder Zucker trinkt. Allerdings ist es unsere Aufgabe, als Röster und auch Barista, den Menschen um uns herum verständlich zu machen, dass Kaffee an sich schon so viel geschmackliches Potential besitzt, dass es nicht zwangsläufig nach Milch, Zucker oder noch schlimmer nach Sirup verlangt. Zudem steckt im Anbau, der Produktion und Veredelung so viel Arbeit und Herzblut, dass es einfach zu schade wäre, wenn guter Kaffee, der es wirklich verdient hat schwarz getrunken zu werden, mit Milch und Zucker entseelt wird.

What is the most challenging skill you’ve had to master as a barista?
To some extent, I’d have to say acceptance. People in coffee are passionate in a way that a lot of people dont understand. They’re just like, it’s just a cup of coffee, “I just want some cream and sugar in here and to get out the door in my travel mug, can you do that for me?” That’s the mindset they’re coming from, while for us, this isn’t just a cup of coffee, this is a seed that was planted in Colombia, that took five years to grow before it could produce fruit and then someone making a very small wage went through only managed to pick only the ripest cherries and then haul them in bags to this mill, where it was then processed and took meticulous care, and so on to get it here, where our roasters prepare it and go through all of these extremely difficult steps to make sure that the flavors that were put into it from that soil at origin. And people’s major concern is that they want it in a larger paper cup and to cover it all up with milk and cream.

It’s heartbreaking,…

Source: http://www.nbcchicago.com/feast/Catching-Up-with-World-Barista-Champion-Mike-Phillips–97510909.html#ixzz0sReTvufv

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Die Eröffnung – ein Erfolg!

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Eröffnungsfeier

  • weit über 4 Liter feinsten Filterkaffee
  • gefühlte unendlich viele Espressi und Cappucini
    (inklusive Barista-Arm für el Chefe)
  • sonnige Stunden
  • viel Lachen
  • und sehr, sehr nette Besucher…

…dafür bedanke ich mich bei allen, die gestern zur Eröffnung gekommen sind und den Tag ganz besonders für mich gemacht haben.

Es hat mich sehr gefreut mit euch die Kaffeespezialitäten aus verschiedenen Ländern probiert und besprochen zu haben.

Herzliche Grüße und bis zum nächsten Mal,

Dominik

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Rösterei Eröffnungsfeier

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Der Röster läuft, die Bohnen brutzeln, deshalb lädt der Kaffeeschnüffler zur Eröffnung ein.

  • Datum: Samstag, 29. Mai 2010
  • Zeit: 15:00 – 22:00
  • Ort: Hamburg
  • Straße: Grindelallee 43

Kommt, gerne auch mit Begleitung, am letzten Wochenende im Mai (29.05.) zur Grindelallee 43 (im Hinterhof) und trinkt den einen oder anderen Kaffee.

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

Der Kaffeeschnüffler freut sich über zahlreiches Erscheinen.

psst…und bitte weitersagen :-)

Es freut sich auf euch und grüßt dazu
Dominik

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Kaffee Siphon selber bauen

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Beim makezine.com findet man eine ganz interessante Appartur zum Kaffee kochen.

Vakuum Kaffeebereiter

Diese Apparatur basiert auf der Vakuum-Methode. Hier fließt nicht das erhitzte Wasser von oben durch den mit Kaffeepulver gefüllten Filter, wie bei einer Filterkaffeemaschine, sondern das Wasser zieht entgegen der Schwerkraft nach oben.

(1) Erhitztes Wasser wird also nach oben in den Kolben gezogen, in dem sich das Kaffeepulver befindet.

(2) Anschließend durchmischt sich das Pulver mit dem Wasser.

(3) Stellt man die Wärmequelle ab entsteht im unteren Kolben ein Vakuum, welches das Gemisch nach unten zieht und den fertigen Kaffee produziert.

Dies ermöglicht eine gute Durchmischung von Kaffeepulver und Wasser, was einen runden und geschmacklich vollmundigen Kaffee entstehen lässt.

Und der Show-Effekt ist ja auch nicht von der Hand zu weisen.

In Deutschland ist der Bodum Santos bzw. Pebo Kaffeebereiter die bekannteste Maschine, die diese Methode nutzt.

Ein PDF als Bastel-Anleitung gibt es auch.

Und wer sich nicht die Arbeit machen will die ganzen Kleinteile zusammenzukaufen, kann das komplette Paket bei Avogrados für 195$ bestellen.

Hier die Funktionsweise auch in einem Video erläutert:

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Verrückte Maßeinheiten im Kaffeehandel

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Measuring coffee

Als ich während der Äthiopien Reise mit einigen Röstern aus der USA diskutierte, lamentierten diese über die Sonderlichkeiten bei den Maßeinheiten der “neuen Welt”. Denn bei den Röstern in den USA verläuft das Wiegen und Messen von Kaffee folgendermaßen:

  1. Preis beim Kauf von Rohkaffee in Pfund (pd)
  2. Verschiffung in Kilogramm (kg)-Säcken
  3. Verkauf an Endverbraucher in Ounzen (oz)
  4. Abwiegen des Kaffeemehls z.B. bei Espressozubereitung in Gramm (gr)

Wenn man da mal nicht durcheinander kommt. Da haben wir es in Europa schon um einiges leichter :-)

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Buchtipp Äthiopien

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Ich habe einige Reiseführer als Vorbeireitungslektüre für meine Äthiopien Reise gelesen. Da gibt es natürlich die klassischen Reiseführer, die ausreichende Informationen über Sehenswürdigkeiten, Reiserounte etc. bieten. Aber ein Buch mit kleinen Geschichten über das Leben und die Leute eines Landes ist manchmal schwer zu finden.

Ich habe glücklicherweise eines für Äthiopien gefunden, dass ich gerne empfehlen möchte. Es hat nur 90 Seiten und dient daher als leichte Reiselektüre, um sich auf Äthiopien einzustimmen.

Zum Buch: “Äthiopien – Zwischen Himmel und Erde”
Bernd Bierbaum, Ethnologe und moderner Normade, schildert das Leben in verschiedenen Regionen Äthiopiens so lebhaft, dass man sich sofort wünscht, dort hingebeemt zu werden. Im Inhaltsverzeichnis findet man: Addis Abeba, Bati, Lalibela, Debre, Damo, Yeha, Gondar, Tana, Ghion.

Es ist sicherlich kein “normaler” Reiseführer, aber als Zusatzlektüre oder einfach nur zum Träumen von fernen Ländern gewiss ein Leckerbissen.

Äthiopien "Zwischen Himmel und Erde"

Äthiopien – Zwischen Himmel und Erde

Wichtig: Die veröffentliche Empfehlung ist ein Partnerlink (Amazon.de). Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision bekomme, falls ihr darüber das Buch bestellt – ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.

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Videoimpressionen Äthiopien

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Nach den Texten nun ein kleines Video von meiner Äthiopien Reise, welches nicht nur den Roundtable und den Cupping Caravan zeigt, sondern auch wie ich einen Kaffeebaum pflanze. Bin mal gespannt, wann ich den Baum wieder sehen werde und wie groß er dann geworden ist.

Viel Spaß beim Schauen:

Ethiopia Trip – Roundtable and Cupping Caravan 2010 from Kaffeeschnueffler on Vimeo.

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Frauen im Kaffeehandel

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Kaffeeverkostung - Aufbrühen

Einige Vorträge handelten von der oft schwierigen Situation, denen die Frauen hier in Äthiopien gegenüberstehen. Ich bin mir sicher, dies ist nicht nur in Äthiopien so, aber hier wurde es mir deutlich vor Augen geführt.

Hier einige Fakten in der Übersicht:

  • 75% der Landarbeiter sind Frauen
  • Die Rolle der Frau in der Wertschöpfung während der Kaffeeproduktion ist groß, der Gewinn und die Autonomie ist gering
  • Nur 10% der 140 Kaffeeexport-Firmen in Äthiopien werden von Frauen geleitet
  • Die Kaffeezeremonie ist meist die einzige Freizeit für die Frauen auf dem Land – Kaffee hat daher nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine soziale Funktion
  • Es ist schwer für Frauen an Kredite zu kommen, um eine eigene Farm zu unterhalten. Daher bleiben sie oft in Abhängigkeit von ihrem Mann oder der Familie

Zurzeit gibt es schon hiesige Bemühungen, durch eine spezielle Organisation den Frauen zu helfen. Ich werde versuchen, mich diesbezüglich auf dem Laufenden zu halten.

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Äthiopien – here I am

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Nach dem gestrigen langen Flug ist nun der erste Tag in Addis Abeba vorüber.

Viele Eindrücke, viele Informationen zum Land und im Speziellen über Kaffee.

Insgesamt gab es heute 18 Vorträge, viel Input zum Verabeiten, aber langsam versteht man, wie der hiesige Kaffeehandel funktioniert.

Leider ist die Internetverbindung hier nicht sonderlich schnell, daher gibt es erstmal nur zwei Fotos, eins mit der Aussicht von meinem Hotelfenster und das andere vom Eingang zur Konferenz.

Aussicht von meiner Hotel

Ethiopian Roundtable 2010

Abschließend bleibt mir nach den ersten Eindrücken nur zu sagen: Beeindruckendes Land und beeindruckende Menschen.

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